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Ärger um die Benzinpreise

Ärger um die BenzinpreiseAlle Besitzer und Führer von Kraftfahrzeugen aller Art verspüren jedes Mal, wenn sie an einer Tankstelle vorbeikommen, ein komisches Gefühl im Bauch. Dies liegt an den hohen und zudem sehr unübersichtlichen Spritpreisen. Ältere Autofahrer erinnern sich noch gut an die Zeit, in der das Benzin nicht einmal die Hälfte des momentanen Standes gekostet hat. Sie erzählen davon, dass man für nicht einmal eine Mark, einen Liter Benzin kaufen konnte. Der Diesel, der mittlerweile ein ähnliches Niveau wie Benzin hat, war zu dieser Zeit noch 30 bis 50 Pfennige günstiger als Benzin oder Super. Die Qualität war allerdings zu dieser Zeit nicht schlechter als heute. Die Unterschiede, die sich im Preis sehr deutlich bemerkbar machen führen auf unterschiedliche Ursachen zurück. Wie und wann sich die momentane Situation ändert, kann niemand sagen, auch nicht vermuten. Durch Boykotts der Tankstellen, die hin und wieder durchgeführt werden, wird versucht, die Ölkonzerne und die Regierung auf sich aufmerksam zu machen. Bei diesem Boykott ist das Ziel, dass für einen Tag oder mehrere Stunden vielerorts nicht getankt werden soll. Da viele Menschen jedoch trotzdem das Kraftfahrzeug benutzen, da sie darauf angewiesen sind, spürt die Regierung diese Maßnahme kaum. Effektiv könnte dies nur dann durchgeführt werden, wenn auch weniger Kraftstoff benötigt würde. Dies kann man nur schaffen, wenn man mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Strecke bestreitet.

Zusammensetzung der Benzinpreise


Auch wenn die Schuld für die hohen Benzinpreise den Tankstellenpächtern gegeben wird, ist dies nicht richtig. Entscheidend ist, dass diese sich in erster Linie nach dem Einkauf und nach den Steuern richten müssen. Erst wenn dies alles berechnet ist, können die Pächter an den eigenen Gewinn denken, der wesentlich geringer ist, als es von vielen Menschen vermutet wird. Die Zusammensetzung kann man sich bei einem Spritpreis von 153 Cent ungefähr so vorstellen. Für den Einkauf des Sprites werden 58 Cent berechnet. Die Steuern haben mit 90 Cent den größten Anteil. Bei dieser Aufteilung bleibt dem Pächter für einen Liter Kraftstoff, wie zum Beispiel Super nur noch 5 Cent. Mit diesen muss die Miete, wie auch die anderen Ausgaben des Betriebes beglichen werden. Auch das Personal muss mit dieser kleinen Spanne bezahlt werden. Ohne kann allerdings keine Tankstelle in dem Rahmen geführt werden, wie es nötig ist.

Möglichkeiten für die Reduzierung des Benzinpreises

Wenn man erst einmal weiß wie sich der Spritpreis zusammen setzt, kann man sich seine Meinung bilden, was geschehen muss, um die Benzinpreise wieder auf ein normales Maß zu bringen. Die hohen Einkaufspreise liegen unter anderem an dem immer knapper werdenden Rohstoff. Auch die Kriege und Krisen in und mit den Erdölliefernden Ländern wirken sich auf die Preise aus. Da allerdings der größte Anteil des Benzinpreises vom Staat einbehalten wird, muss sich dieser, zum Wohle seiner Bürger um die Reduzierung kümmern. Gesellschaften, wie der ADAC versuchen immer wieder mit den Politikern ins Gespräch zu kommen. Dies ist allerdings bisher ohne Erfolg geblieben, da diese die hohen Steuern mit den Kosten für den Erhalt und die Wiederherstellung der Straßen begründen. Da diese sich bisher nicht auf dieses Thema einlassen, wird durch eine höhere Pendlerpauschale die Autofahrt zur und von der Arbeitsstätte auch weiterhin ermöglicht. Dies muss allerdings zuerst von der Bundesregierung genehmigt werden.

Titelbild © ExQuisine – Fotolia.com


Kategorie :: Auto & Motorrad

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