Der Bubble-Tea, auch als Pearl Milk Tea oder Chooba bekannt, gehört bereits seit vielen Jahren zu den Kultgetränken im asiatischen Raum. Durch McDonald´s erhält das Kultgetränk jetzt auch Einzug in unser Land. Grund genug, um das Getränk einmal näher auf die gesundheitlichen Aspekte zu prüfen.
Die Geschichte des Bubble-Tea
Erfunden wurde der Bubble-Tea in den 80er Jahren in Taiwan. Ursprünglich bestand das Getränk zunächst aus schaumigem Tee mit Milch, Fruchtsirup oder Fruchtpüree und wurde vorwiegend von Straßenverkäufern an Kinder verkauft. Kurze Zeit später wurden dem Bubble-Tea die sogenannten Tapiokaperlen hinzugefügt. Dabei ist Tapioka im Grunde eine geschmacksneutrale Stärke, die aus der Wurzel der Maniokpflanze gewonnen wird.
Der Maniok wächst in einer Strauchform und wird mittlerweile aufgrund der stärkehaltigen Wurzeln weltweit angebaut. Aus der getrockneten, gerösteten und bearbeiteten Wurzel entstehen dann die Tapioka-Perlen.
Vor- und Nachteile
Der heutige Bubble-Tea besteht aus süßem schwarzen oder grünen Tee, Milch und Fruchtsirup. Die mit einer Zuckerschicht überzogenen Tapioka-Perlen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Dabei schwimmen die Tapioka-Perlen auf dem Boden und müssen dann mittels eines langen Strohhalmes aufgesaugt werden. Das Besondere an den Tapioka-Perlen ist, dass sie eine einzigartige Konsistenz besitzen, die mit Kaugummi oder Gelee verglichen werden kann. Viele der Tapioka-Perlen zerplatzen direkt auf der Zunge, sodass dies ein besonderes Trinkvergnügen bereitet.
Ein großer Nachteil liegt jedoch bei der Kilokalorienmenge. So enthält ein Bubble-Tea aufgrund der hohen Menge an Sirup und der mit Zucker überzogenen Tapioka-Perlen ungefähr 500 Kilokalorien, was ihn zu einer echten Kalorienbombe macht. Wer die Kalorienbombe etwas entschärfen möchte, sollte auf die Tapioka-Perlen verzichten und einen Bubble-Tea mit wenig Sirup wählen.
Der Sirup allein ist jedoch nicht das einzige Problem am Bubble-Tea. Zu beachten ist, dass der Sirup nämlich auch Fruktose enthält. Für Menschen mit einer Fruktoseintoleranz ist dieses Getränk also nicht geeignet.
Des Weiteren darf auch nicht vergessen werden, dass für die zahlreichen Geschmacksrichtungen und bunten Farben viele Aromen, Konservierungsstoffe und Säuerungsmittel nötig sind. Deshalb können sich im Bubble-Tea auch gesundheitsgefährdende Azo-Farbstoffe befinden. Bisher müssen in der EU nur verpackte Lebensmittel mit entsprechenden Warnhinweisen versehen werden. Für Azo-Farbstoffe lauten diese E102 (Tartrazin), E110 (Gelborange), E122 (Azorubin), E129 (Allurarot) sowie E124 (Cochenillerot).
So verführerisch und lustig der Bubble-Tea gerade für Kinder aussehen mag, sollten Eltern ihren Kindern keinen Bubble-Tea zum Trinken geben. Neben den eventuell beigefügten Farbstoffen enthält Bubble-Tea schwarzen Tee und somit auch Koffein. Für Kinder ist das Spaßgetränk also gänzlich ungeeignet.
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