<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<?xml-stylesheet href="http://www.kulando.de/styles/rss.css" type="text/css"?>
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
>
 <channel>
  <title>Ralviehversum - Was so hängenbleibt</title>
  <link>http://Ralvieh.kulando.de</link>
  <description></description>
  <pubDate>Sun, 20 Jan 2013 23:34:18 +0100</pubDate>
  <generator>http://www.lifetype.net</generator>
    <item>
   <title>Plagiatsstreit</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Mal im Ernst: Wen interessiert es wirklich, ob ein Bayreuther Doktorand in einer juristischen Dissertation mit dem eingängigen Titel &lt;a href=&quot;http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/verfassung-und-verfassungsvertrag/guttenberg-karl-theodor-freiherr-zu/products_products/detail/prod_id/25734579/&quot;&gt;&quot;Verfassung und Verfassungsvertrag - Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU&quot;&lt;/a&gt; in großem Stil ungekennzeichnete Zitate (vulgo: Plagiate) verarbeitet hat?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der wohlklingende Name Guttenberg verdeckt einmal wieder die wahren Skandale.&lt;br&gt;
Denn auch das Musik-Geschäft wird derzeit von einem handfesten Plagiatsfall erschüttert. Und hier geht es - im Gegensatz zur Guttenberg-Diss - um echte&lt;strike&gt;s Geld&lt;/strike&gt; Kunst:&lt;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://top.de/21m0-Es-hat-sich-ausgejodelt&quot;&gt;Indira Weis: Es hat sich ausgejodelt&lt;/a&gt; (mit Hörproben)&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://Ralvieh.kulando.de/post/2011/02/22/plagiatsstreit</link>
   <comments>http://Ralvieh.kulando.de/post/2011/02/22/plagiatsstreit</comments>
   <guid>http://Ralvieh.kulando.de/post/2011/02/22/plagiatsstreit</guid>
      <dc:creator>Ralvieh</dc:creator>
      
    <category>Beobachtung</category>
      
    <category>Politik, Tagesgeschehen</category>
      
    <category>Musik</category>
         <pubDate>Tue, 22 Feb 2011 15:08:46 +0100</pubDate>
   <source url="http://www.kulando.de/rss.php?blogId=6917&amp;profile=rss20">Ralviehversum - Was so hängenbleibt</source>
     </item>
    <item>
   <title>Rückfällig - der Eurovision Song Contest 2010</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Wann habe ich mir zum letzten mal einen Grand-Prix-Wettbewerb komplett angesehen? Ich glaube, irgendwann in den 80ern hatte ich die Nase voll von den hochstilisierten Jahrmärkten der Einfalls- und Talentlosigkeit. Aber ich muss gestehen: Das Lena-Fieber ist auch an mir nicht ganz vorbeigegangen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb goutierten meine Gattin und ich bei unserer ersten selbstgemachten Mousaka (bei der auch der frisch erworbene Fleischwolf entjungfert wurde) und einem Liter guten Blauen Zweigelts den Livestream aus Oslo.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Norweger hatten sich einiges für die Show einfallen lassen. Da gab es schon wesentlich steifere Gastgeber.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Konkurrenz fand ich gar nicht mal schlecht! Im Gegensatz zu den schrecklichen Darbietungen, die mich Ende der 80er zum Boykott dieser Veranstaltung bewegten, war das sogar ein wirklich guter Wettbewerb.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir erlebten:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einige musikalisch ambitionierte Acts (&lt;b&gt;Spanien&lt;/b&gt; (total unterbewertet), &lt;b&gt;Ukraine&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;Israel&lt;/b&gt;)
&lt;li&gt;einige Darbietungen mit Mut zur Nationalsprache und starkem Folklore-Einschlag (gelungen: &lt;b&gt;Griechenland&lt;/b&gt;, weniger gelungen: &lt;b&gt;Serbien&lt;/b&gt;)
&lt;li&gt;Rockmusik mit Ethno-Elementen (v.a. &lt;b&gt;Türkei&lt;/b&gt;)
&lt;li&gt;einige tolle Stimmen, deren Lieder mich allerdings nicht packten (&lt;b&gt;Irland, Island, Georgien, Armenien, Portugal, Dänemark&lt;/b&gt;)&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Frankreich&lt;/b&gt; zauberte ein karibisches Sommerfeeling in die Halle -Lebensfreude pur.&lt;br&gt;
Die &lt;b&gt;georgische&lt;/b&gt; Sängerin beeindruckte mit einer technisch großartigen Tanz-Gesang-Performance, aber das Lied ergriff mich nicht.&lt;br&gt;
Der &lt;b&gt;rumänische&lt;/b&gt; Auftritt zerfaserte in viele pfiffige Details, die sich nicht zu einem Ganzen zusammenfügten (das Doppel-Piano, die opernhafte Sopranstimme, die kaum zum kessen Liedinhalt passte etc.).&lt;br&gt;
Etwas erschreckt hat mich, wie viele Länder Mainstream-Pop&amp;Rock lieferten. Das meiste gut produziert, aber die &lt;b&gt;albanische&lt;/b&gt; Sängerin z.B. hätte man mit jeder US-Diva austauschen können (same applies to &lt;b&gt;Moldavien, Zypern, Bosnien-Herzegowina, Island, Rumänien, Portugal, Dänemark&lt;/b&gt; ...). Mut zu den nationalen musikalischen Wurzeln bewiesen die wenigsten; &lt;b&gt;Deutschland&lt;/b&gt; übrigens auch nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die größten Enttäuschungen:&lt;b&gt;Aserbeidschan&lt;/b&gt; (zu laut, zu rauh, zu pausbäckig), &lt;b&gt;Norwegen&lt;/b&gt; (der Heldentenor war gerade in der Werkstatt), &lt;b&gt;Belgien&lt;/b&gt; (Klampfenkrampf im Folk-Stil der 60er-Jahre), &lt;b&gt;Rußland&lt;/b&gt; (russische Sentimentalität meets 50er-Jahre-Pop-Schmalz), &lt;b&gt;UK&lt;/b&gt; (uninspirierter, altmodischer Plastikpop dargeboten von einem körperlich wie stimmlich ungelenken Milchbubi).&lt;br&gt;
Der absolute Tiefpunkt: &lt;b&gt;Weißrußland&lt;/b&gt; (Kitsch-Ballade, die Stimmen nicht aufeinander abgestimmt, die Schmetterlings-Flügel nur peinlich).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Lena&lt;/b&gt; hat mit ihrem Auftritt gezeigt, warum sie zu den Top-Favoriten gehörte: ein frisch und unkonventionell arrangierter Titel, ungewöhnlicher Gesang und eine sympathische und authentische Interpretin, die genau die Qualitäten des Titels repräsentierte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass sich die Abstimmungsrunde dann aber zu solch einem Triumphzug entwickeln sollte, hätte ich nicht erwartet. Nach den ersten fünf Votings fieberte ich noch mit. Danach klappte der Unterkiefer immer weiter runter, weil ich den stetig wachsenden Vorsprung nicht fassen konnte (teilweise war ihr der erste Platz für die nächsten sieben(!) Ländervotings sicher). Am Ende erreichte sie 246 Punkte. Die zweitplatzierten Türken kamen nur auf 170 Punkte, lagen also ganze 76 Punkte oder mehr als sechs Landesvotings hinter ihr. Lena war an diesem Abend eine Klasse für sich!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Überlegenheit der deutschen Sängerin kommt erst richtig zur Geltung, wenn man sich das Ergebnis visualisiert:&lt;br&gt;
(zum Vergrößern auf das Bild klicken!)&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://ralvieh.kulando.de/gallery/6917/Ergebnis%20ESC%202010.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://ralvieh.kulando.de/gallery/6917/previews-med/Ergebnis%20ESC%202010.jpg&quot; alt=&quot;ESC 2010 Ergebnis&quot; width=&quot;500&quot;&gt; &lt;/a&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt wurden 2262 Punkte vergeben. Das entspricht im Mittel 90,5 Punkten für jeden Beitrag bzw. im Mittel 2,38 Punkten pro Beitrag pro Jury. Lena kam auf eine Quote von 6,47 Punkten pro Jury. Ein Riesenerfolg!&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;Auf die regionalen Besonderheiten bei der Abstimmung gehe ich nicht ein. &lt;br&gt;
Nur so viel: In den Kaukasus werde ich so schnell nicht reisen.&lt;/p&gt;  

&lt;p&gt;Insgesamt ein gelungener Fernsehabend mit einer verdienten Siegerin. Aber das Ausmaß des Erfolgs überraschte!&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://Ralvieh.kulando.de/post/2010/05/31/r-ckf-llig-der-eurovision-song-contest-2010</link>
   <comments>http://Ralvieh.kulando.de/post/2010/05/31/r-ckf-llig-der-eurovision-song-contest-2010</comments>
   <guid>http://Ralvieh.kulando.de/post/2010/05/31/r-ckf-llig-der-eurovision-song-contest-2010</guid>
      <dc:creator>Ralvieh</dc:creator>
      
    <category>Beobachtung</category>
      
    <category>Musik</category>
         <pubDate>Mon, 31 May 2010 13:05:16 +0200</pubDate>
   <source url="http://www.kulando.de/rss.php?blogId=6917&amp;profile=rss20">Ralviehversum - Was so hängenbleibt</source>
     </item>
    <item>
   <title>Mahlers Vierte - ein Wolf im Schafspelz?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Es sollte mal wieder Mahler sein. Aber als Frühstücksbegleitmusik. Also bitte nicht so aufwühlend!&lt;br&gt;
(Klar, das geht eigentlich nicht! Aber manchmal wünscht man sich so Sachen. Etwa: fliegen zu können allein durch Willenskraft.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Lösung des Problems liegt scheinbar auf der Hand: Man greife zur Vierten Sinfonie!&lt;br&gt;
Die letzte seiner Wunderhorn-Sinfonien erscheint im Gesamtkontext seines Oeuvres wie ein retardierendes Moment, eine Pause, in der sich der Künstler von den Anstrengungen der Zweiten (&quot;Auferstehung&quot;) und der gigantomanischen, sechssätzigen Dritten, der sogenannten &quot;Kosmischen&quot; Sinfonie erholt. Um Kraft zu schöpfen für die Instrumentalsinfonien seiner mittleren Schaffensphase.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Satzbezeichnungen scheinen diesen Eindruck zu bestätigen:&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Bedächtig. Nicht eilen - Recht gemächlich&lt;li&gt;In gemächlicher Bewegung. Ohne Hast&lt;li&gt;Ruhevoll Poco adagio&lt;li&gt;Sehr behaglich: &quot;Wir genießen die himmlischen Freuden&quot;&lt;/ol&gt;Wem wird da nicht schon warm ums Herz und müde im Hirn?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann das: schräge Violinschrammeln gleich nach den ersten Schellentakten lassen die Konfitüre auf dem Brot gerinnen. Auch der zweite Satz, nach weniger als einer Minute des ersten kurz angespielt, offenbart  Scheußlichkeiten hart am Rande der Tonalität, selbige teilweise sogar überschreitend.&lt;br&gt;Das soll die vielgehörte, meditative, ach so ruhig-beruhigende Vierte sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Entschluss fiel leicht: Solche Musik wird mir das Frühstück nicht verderben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stattdessen die Zweite rausgesucht, die nach Expertenmeinung so viel tiefgründiger, gehaltvoller, dramatischer sein soll. Und die Sätze 2-5 gehört. Mag ja hinkommen mit Tiefgrund, Gehalt und Drama. Aber eben auch: eine angenehme, abwechslungreiche Musik, mit vielen parodistischen Elementen (vor allem im Scherzo), bewegt, bewegend, doch nicht zu tief im Degenhardt&#039;schen Halsspeck wühlend. Morgen und Frühstück waren gerettet, die Marmelade feierte dickflüssige Wiederauferstehung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das Erlebnis lässt mir keine Ruhe. Ist mein angestammter Eindruck von der Vierten Sinfonie so grundfalsch? Versteckt sich hier ein lauernder Wolf im ruhevoll-behaglichen Schafspelz der Satzbezeichnungen? Werden hier Fundamente der europäischen Musiktradition angetastet, bezwungen, gar überwunden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde mir Mahlers Vierte noch einmal mit der gebotenen Aufmerksamkeit anhören.&lt;br&gt;Aber nicht zum Frühstück!&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://Ralvieh.kulando.de/post/2008/03/17/mahlers_vierte_-_ein_wolf_im_schafspelz</link>
   <comments>http://Ralvieh.kulando.de/post/2008/03/17/mahlers_vierte_-_ein_wolf_im_schafspelz</comments>
   <guid>http://Ralvieh.kulando.de/post/2008/03/17/mahlers_vierte_-_ein_wolf_im_schafspelz</guid>
      <dc:creator>Ralvieh</dc:creator>
      
    <category>Musik</category>
         <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 15:19:49 +0100</pubDate>
   <source url="http://www.kulando.de/rss.php?blogId=6917&amp;profile=rss20">Ralviehversum - Was so hängenbleibt</source>
     </item>
    <item>
   <title>Wenn Bertie &quot;alles&quot; ist oder: Die gar schröckliche Wandlung einer Frau zur Mutter</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Schon das erste Hören hinterließ ein mulmiges Gefühl. Gewiss - musikalisch hatte sie sich auf alte Tugenden besonnen. Doch erste heute morgen, fast 2 Jahre später, war ich in der Lage, auch die Texte von Kate Bushs &amp;quot;Aerial&amp;quot;-Album aufzunehmen. Die Worte, mit denen sie ihren Sohn &amp;quot;Bertie&amp;quot; besang, schockten mich.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Here comes the sunshine&lt;br /&gt;Here comes the son of mine&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Here comes the everything&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Here&#039;s a song and a song for him&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Auch Du, Kate? Auch Du, Heldin meiner Jugend, sinnliche Nymphe, weiße Hexe mit den roten Haaren, kommst mit Deinen Zauberkräften nicht gegen den Sturm der Hormone an?&lt;br /&gt;Abgesehen von der miserablen Qualität der Verse: Es springt einen doch förmlich an, was hier falsch läuft. Und was über kurz oder lang zu einer Katastrophe führen muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Ein Mensch kann niemals &amp;quot;alles&amp;quot; sein. Weil jeder Mensch nur Teil des Ganzen ist.&lt;br /&gt;Wenn dieser Job schon einen Erwachsenen überfordert - wie soll ein Kleinkind diese Aufgabe erfüllen, ohne unter der Last der Verantwortung zusammenzubrechen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Liebe Kate, wenn Bertie wirklich &amp;quot;alles&amp;quot; wäre (du schreibst sogar &amp;quot;&lt;b&gt;the&lt;/b&gt; everything&amp;quot;) - wer, was bzw. wo bist Du dann?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Wenn Bertie &amp;quot;alles&amp;quot; ist - was ist dann mit den Tieren, Pflanzen und den ganzen Dingen rundherum? Sind die nichts? Ganz zu schweigen von den Menschen, die hier verbal durch maßlose Mutterliebe zunichte gemacht werden soll. Ähm - wo hat dort eigentlich noch der Vater platz?&lt;br /&gt;Irgendwann zeigt der Rest der Welt, dass er doch noch da ist. Und fordert sein Recht ein. Welche Ernüchterung für eine Mammi, die so lautstark an dem Glauben festhält, ihr kleiner Fleischbatzen sei &amp;quot;alles&amp;quot;!&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die gar schröckliche Wandlung einer Frau zur Mutter&lt;/b&gt; - so bezeichne ich das, was sich da abspielt. Oft genug konnte ich es im Bekanntenkreis beobachten. Was gab es da nicht für tolle Frauen: attraktiv, sinnlich, lebensfroh, aber auch intelligent, studiert, oftmals promoviert, einige Jahre Berufserfahrung in anspruchsvollen Jobs auf dem Buckel. Irgendwann bekommen sie ein Kind - und was bleibt von diesen Frauen übrig? Ein Hormonbündel, das sich für den schreienden Fleischklops aufopfert. Als hätte das Kind bei der Geburt alle Interessen, alles Wissen, alles Engagement aus den Müttern mit herausgerissen. Als seien ihnen bei der Geburt Scheuklappen gewachsen, die nur die Signale ihres Säuglings durchlassen. Und sonst nichts.&lt;br /&gt;Fragt man solch ein Wesen, das früher einmal eine Frau war, wie es ihr geht, kommt vermutlich die Antwort: &amp;quot;Ach, der Felix ist gesund und munter!&amp;quot;&lt;br /&gt;Wenn eine 18jährige darauf reinfällt, die sich nichts sehnlicher erträumt, als endlich Mammi zu werden und ein Baby zu beglucken - dann mag das noch angehen. Aber hochqualifizierte und lebenserfahrene Frauen sollten doch den Hormonen etwas mehr Standhaftigkeit entgegensetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum fürchten wir uns eigentlich vor Zombies, Vampiren oder Werwölfen? Die Wandlung einer Frau zur Mutter ist viel schrecklicher. Vor allem ist sie real, sie findet ständig statt, überall, wo ein Kind geboren wird. Warum gibt es im Horror-Genre eigentlich keine Mütter-Romane?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kürzlich erzählte mir eine Bekannte, manche Naturvölker würden frisch verwandelte Mütter erstmal ein halbes Jahr aus der Stammesgemeinschaft ausschließen und sie an einen separaten Ort bringen. Ein guter Vorschlag, über den man nachdenken sollte.&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/31/wenn_bertie_alles_ist</link>
   <comments>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/31/wenn_bertie_alles_ist</comments>
   <guid>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/31/wenn_bertie_alles_ist</guid>
      <dc:creator>Ralvieh</dc:creator>
      
    <category>Beobachtung</category>
      
    <category>Musik</category>
         <pubDate>Fri, 31 Aug 2007 13:21:17 +0200</pubDate>
   <source url="http://www.kulando.de/rss.php?blogId=6917&amp;profile=rss20">Ralviehversum - Was so hängenbleibt</source>
     </item>
    <item>
   <title>Zeitlose Botschaft</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Some things never change...&lt;/p&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Im Jahre 1985 trällerten zwei junge Nachwuchsmusiker namens Dieter Bohlen und Thomas Anders, besser bekannt als &amp;quot;Modern Talking&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#ff0000&quot; size=&quot;4&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;You can win if you want&lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Derzeit steht eben jener Dieter Bohlen wieder in den Charts, diesmal gemeinsam mit Mark Medlock unter dem Gruppennamen &amp;quot;Miami Twice&amp;quot;. Und wie lautet der Titel?&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#ff0000&quot; size=&quot;4&quot;&gt;You can get it if you really try&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;p /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;Fällt was auf? &lt;p&gt;Die Botschaft hat sich nicht geändert. Man muss nur wollen, man braucht sich nur wirklichg zu bemühen - und schon gewinnt man. Oder bekommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Abgesehen von der Frage, wie man die Wirklichkeit einer Bemühung erkennt: Leider verrät uns Dieter weder vor 20 Jahren noch heute, &lt;strong&gt;was genau &lt;/strong&gt;man nun eigentlich gewinnt bzw. bekommt. Wozu auch? Das Orakel von Delphi ließ seine Bittsteller ja auch gern im Unklaren.&lt;br /&gt;
Merke: Mehrdeutigkeit erhöht die Trefferquote!&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Ungeachtet seines Nachnamens bohrt Herr Bohlen doch eher dünne Bretter. &lt;p /&gt;
   </description>
   <link>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/23/zeitlose_botschaft</link>
   <comments>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/23/zeitlose_botschaft</comments>
   <guid>http://Ralvieh.kulando.de/post/2007/08/23/zeitlose_botschaft</guid>
      <dc:creator>Ralvieh</dc:creator>
      
    <category>Musik</category>
         <pubDate>Thu, 23 Aug 2007 21:15:53 +0200</pubDate>
   <source url="http://www.kulando.de/rss.php?blogId=6917&amp;profile=rss20">Ralviehversum - Was so hängenbleibt</source>
     </item>
   </channel>
</rss>